Bei der Car-Tragödie auf der A9 im Wallis sind auch 24 Kinder verletzt worden - diese sind nun alle identifiziert. Das teilte das belgische Gesundheitsministerium am Mittwochabend in Brüssel mit. Damit konnte die Identität auch der zwei letzten am Abend zunächst noch nicht identifizierten Kinder geklärt werden.

Sieben verletzte Kinder stammen demnach aus dem nordostbelgischen Lommel, zwei von ihnen schweben in Lebensgefahr. 17 Verletzte kommen aus Heverlee, von ihnen schweben ebenfalls noch zwei in Lebensgefahr.

Der Reisebus mit Kindern aus zwei belgischen Schulen an Bord war auf der Rückfahrt aus den Wintersportferien, als er am Dienstagabend im Autobahntunnel der A9 bei Siders nach rechts abkam, die Fahrbahnbegrenzung überfuhr und frontal gegen die Betonmauer einer Nothaltebucht prallte.

Bei dem schwersten Verkehrsunfall in der Schweiz seit rund 30 Jahren wurden 28 Menschen getötet, darunter 22 Kinder. Die 24 verletzten Kinder wurden in verschiedene Spitäler im Wallis sowie in die Universitätsspitäler von Lausanne und Bern gebracht.

(vst/tno/sda)