Die Schweizer Exportwirtschaft hat diesen Januar 5,4 Prozent mehr Waren und Güter ausgeführt als im Vorjahr. Zurückzuführen war die Steigerung der Exporte hauptsächlich auf die chemische Industrie, welche über 40 Prozent aller Exporte bestreitet und für welche die Statistik ein Plus von neun Prozent verzeichnet.

Eine hohe Wachstumsrate verzeichnete auch die Uhrenindustrie, deren Exporte um 15,5 Prozent anstiegen. Dank Mehrausfuhren von Kaffee und Käse resultierte auch bei der Nahrungsmittelindustrie ein Exportwachstum von 2,1 Prozent.

Unter dem starken Franken zu darben haben dagegen die Metall- sowie die Maschinen- und Elektroindustrie. Ihre Exporte gingen im Vergleich zum Vorjahr um 3 respektive 3,4 Prozent zurück, wie die Eidg. Zollverwaltung (EZV) mitteilte.

Importe steigen stark an

Real, das heisst ohne Veränderungen der Warenpreise, wären die Gesamtexporte der Schweizer Wirtschaft um 3,6 Prozent gestiegen. Bereinigt um die Teuerung und die Anzahl Arbeitstage resultiert gemäss EZV ein Plus von 3,4 Prozent.

Stark gestiegen sind im Januar die Importe in die Schweiz. Das Plus belief sich nominal auf 9,3 Prozent respektive real auf 8,5 Prozent. Insbesondere die Einfuhr von Strom und Treibstoffen schnellte dabei in die Höhe, wie aus der Aussenhandelsstatistik hervorgeht.

(tno/muv/sda)