Saubere Technologien, auch Cleantech genannt, sind in der Schweiz zunehmend ein wichtiger Arbeitsmarkt: Mittlerweile sind 5,5 Prozent aller Arbeitstätigen in dieser Branche tätig.

Bei momentan rund 4,9 Millionen Beschäftigten sind dies knapp 270'000 Personen. Die Branche trägt mittlerweile rund 5 Prozent zum Bruttoinlandprodukt bei. Dies geht aus dem am Mittwoch publizierten Swiss Cleantech Report hervor. Der Anstieg der Beschäftigten stieg in den vergangenen fünf Jahren um 25 Prozent.

«Schweiz in der Pole Position»

Branchenvertreter gehen fest davon aus, dass es auch in den kommenden Jahren in dieser Richtung weitergeht. Saubere Technologien seien der nächste grosse Wachstumsmarkt, sagte Eric Plan von CleantechAlps, einem Netzwerk von Westschweizer Cleantech-Unternehmen. «Und die Schweiz ist in der Pole Position.»

Anzeige

Die Herausforderung werde allerdings sein, aus den vielen Schweizer Innovationen marktreife Produkte zu machen, die auch im Ausland verkauft würden. «Ausserhalb der Schweiz ist häufig noch nicht bekannt, dass die Schweiz innovativ ist.»

Zahlreiche «grüne» Erfindungen

Hier soll der Swiss Cleantech Report ansetzen, eine 70 Seiten umfassende Publikation, welche den Innovationsstandort Schweiz beleuchtet. Darin werden auch zahlreiche «grüne» Erfindungen vorgestellt, etwa begrünte Betonelemente oder ein Jeans-Färbeverfahren mit Elektrolyse.

Der Cleantech Report wird ab sofort über die «offizielle Schweiz» im Ausland gestreut, also unter anderem über Botschaften, Konsulate und Schweizer Pavillons an Umwelt- und Energiemessen.

(sda/gku)