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BIP
CS sieht Überhitzung im Immobilienmarkt

Tiefe Zinsen: Die Credit Suisse erwartet Mitte Februar 2014 Signale der Banken. (Bild: Keystone)

Die Ökonomen der Grossbank haben die Wachstumsprognose der Schweiz für 2013 und 2014 belassen. Wegen des tiefen Zinsniveaus rechnen sie indes mit einer Erhöhung der Kapitalpuffer für Hypotheken.

Veröffentlicht am 09.12.2013

Die Ökonomen der Credit Suisse belassen ihre Wachstumsprognose für das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) im laufenden und im kommenden Jahr unverändert. Demnach erwarten sie ein BIP-Wachstum von +1,8 Prozent für 2013 und von +2,0 Prozent für 2014.

Das Wachstum im nächsten Jahr soll vor allem von den Exporten (+5,0 Prozent) und den Ausrüstungsinvestitionen (+2,5 Prozent) kommen, während der private Konsum (+1,8 Prozent) und der staatliche Konsum (+1,5 Prozent) unterdurchschnittlich zulegen dürften.

Aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus bleibe der Immobilienmarkt teilweise überhitzt und das Wachstum der Hypotheken noch beträchtlich über demjenigen des BIP, heisst es in einer Mitteilung der Bank.

Daher sei mit einer Erhöhung des antizyklischen Kapitalpuffers zu rechnen, wobei die Kommunikation Mitte Februar 2014 am wahrscheinlichsten erscheine.

(sda/vst/aho)

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