Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in der Schweiz ist im Februar stark zurückgegangen. Bei den 15- bis 24-jährigen sank die Arbeitslosenquote gegenüber dem Januar von 3,6 auf 3,4 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Freitag mitteilte. Während Ende Januar noch 20'533 Jugendliche bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben waren, waren es im Ende Februar nur noch 19'419. Die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Jugendlichen ist damit innerhalb eines Monats um mehr als 1000 zurückgegangen.

Dies dürfte auch saisonale Gründe haben. Die Jugendarbeitslosigkeit wächst üblicherweise im Sommer, wenn die Jugendlichen die Schule beenden, um dann im Jahresverlauf wieder zurückzugehen. Bei der jüngsten Kategorie, den 15- bis 19-jährigen, lag die Arbeitslosenquote Ende Februar bei 2,0 Prozent. Mehr als doppelt so hoch ist die Quote indes bei den 20- bis 24-jährigen. Sie betrug Ende Februar 4,2 Prozent.

Lage am Arbeitsmarkt insgesamt stabil

Über die Gesamtbevölkerung gesehen verharrte die Arbeitslosenquote im Februar bei 3,5 Prozent. Die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Personen sank zum ersten Mal seit sieben Monaten - um rund 4000 Personen. Insgesamt waren Ende Februar 149'259 Personen arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme: Im Februar des vergangenen Jahres waren noch rund 3000 Personen weniger arbeitslos gewesen.

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Die Arbeitslosenquote verharrte auf dem Stand vom Januar, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Saisonbereinigt betrug die Quote wie im Januar 3,2 Prozent. Volkswirte hatten im Schnitt eine Arbeitslosenrate von 3,5 Prozent prognostiziert und eine bereinigte Quote von 3,2 Prozent erwartet.

(sda/reuters/gku/me)