Der technische Wandel und die Marktsättigung haben die Verkäufe von Unterhaltungselektronik in der Schweiz deutlich schrumpfen lassen. Im vergangenen Jahr ging der Umsatz um 8,7 Prozent auf 1,44 Milliarden Franken zurück.

Ausgewirkt habe sich unter anderem die Marktsättigung bei den TV-Flachbildschirmen, teilte der Verband für die digitale Schweiz Swico in einem Communiqué mit. Mittlerweile stünden in 88 Prozent der Schweizer Haushalte einer oder mehrere Flachbildfernseher.

Die alten Röhren-TVs seien lediglich noch in 8 Prozent der Haushalte in Betrieb. Dagegen kämen 4 Prozent der Haushalte ohne TV aus. Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz noch 840'000 Flachbildfernseher verkauft. Das waren 40'000 Geräte weniger als im Vorjahr.

Dafür werden die TVs immer grösser. Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 50 Zoll (127 cm) und mehr fänden zunehmende Verbreitung, hiess es. Über ein Viertel des Umsatzes im Weihnachtsgeschäft hätten die Händler mit Grossbildfernsehern erzielt.

Dagegen seien DVD-Player, Camcorder oder Navigationsgeräte immer weniger gefragt. Hier sei der Absatz stark rückläufig gewesen, hiess es. Immer mehr TVs seien mit dem Internet vernetzt, aus dem Videos gestreamt werden könnten. Navigationsgeräte leiden unter der Konkurrenz durch die Smartphones.

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(tke/sda)