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Die Schweiz verliert an Wettbewerbsfähigkeit

Das Wachstum der Schweizer Wirtschaft ist im Vergleich zu vielen anderen Ländern eher schwach. (Bild: Keystone)

Die Schweiz spürt die Folgen der Wirtschaftskrise: Auf der Liste der wettbewerbsfähigsten Länder büsste sie einen Platz ein.

Veröffentlicht am 18.05.2011

Ganz ohne Abstriche ist die Schweiz nicht durch die Wirtschafts- und Finanzkrise gekommen: Auf der Liste der wettbewerbsfähigsten Länder des Lausanner Instituts für Management-Entwicklung (IMD) ging es um einen Platz nach unten. Nach drei Jahren auf Platz vier rangiert die Schweiz jetzt auf Platz fünf. Als wettbewerbsfähiger bewertet das IMD Hong Kong, die USA, Singapur und Schweden.

Das Abrutschen führt das Institut vor allem darauf zurück, dass die Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern ein relativ schwaches Wirtschaftswachstum aufweist, hiess es im Communiqué des IMD. Zusammen mit Schweden und Deutschland (Rang 10) gehört die Schweiz aber weiter zu den einzigen europäischen Ländern an der Spitze der Rangliste.

Das IMD hält zudem fest, dass die Schweiz ein im internationalen Vergleich sehr wettbewerbsfähiges Land sei. Für die Rangliste beurteilte das Lausanner Institut vier Kriteriengruppen: die wirtschaftliche Leistung, die Stärke und Effizienz der staatlichen Institutionen, die Produktivität der Unternehmen und die Qualität der Infrastruktur.

(laf/tno/awp)

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