Im vierten Quartal des letzten Jahres lag das Wachstum (korrigiert) noch bei 0,8 Prozent. Experten hatten für den Jahresauftakt ein Wachstum zwischen 0,5 und einem Prozent erwartet. Herausgekommen sind bloss 0,3 Prozent.

Verglichen mit dem ersten Quartal des Vorjahres wuchs die Schweizer Wirtschaft um 2,4 Prozent, wie das Staatsekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte.

Positive Wachstumsimpulse gingen insbesondere von der Handelsbilanz und den Bauinvestitionen aus, wie das Seco weiter festhält. Auf der Produktionsseite trugen die Industrie und das Baugewerbe zum Wachstum bei. So zeigte sich in der Landwirtschaft ein Wachstum von 3,8 Prozent, im Baugewerbe eine Zunahme von 1,2 Prozent. Der Sektor Industrie wuchs um 0,6 Prozent.

Wie schon im Vorquartal sind die Warenexporte trotz des starken Frankens kräftig gewachsen: Insgesamt stiegen sie gegenüber dem vierten Quartal 2010 um 3,1 Prozent. Treiber waren insbesondere die Bereiche Maschinen, Apparate und Elektronik sowie Präzisionsinstrumente, Uhren und Bijouterie.

Der private Konsum wuchs dagegen nur leicht um 0,2 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2010. Das Konsumwachstum sei vor allem auf die Bereiche Wohnen und Gesundheit zurückzuführen. Abgenommen hat der Konsum von Nahrungsmitteln und Kleidung.

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(cms/tno/sda)