Die Ausfuhren stützen die Schweizer Wirtschaft in diesem Jahr. Um rund fünf Prozent legen die eidgenössischen Geschäfte im Ausland zu, erwarten Fachleute. Zum Vergleich: Die Gesamtwirtschaft wächst voraussichtlich um rund zwei Prozent. Doch welche Branchen tragen den Aufschwung 2014? Rund läuft es nicht überall: So litten etwa Gastgewerbe und Hotellerie heftig unter den milden Temperaturen in den vergangenen Monaten.

Klar ist zum Start des Frühjahrs: Bereits zu Jahresbeginn gab es in den meisten Branchen kräftige Zuwächse. Prächtig lief es vor allem bei bei den Pharmaunternehmen. Insgesamt lag das Plus im Vorjahresvergleich bei 5,3 Prozent. «Der Schweizer Industrie ist insgesamt ein guter Jahresstart geglückt», urteilen die Fachleute der Credit Suisse. Einbussen mussten hingegen Chemie und Lebensmittelindustrie hinnehmen.

Maschinenbauer und Metaller wachsen erstmals wieder

Geht es nach den Experten der Credit Suisse deuten viele wichtige Frühindikatoren auf eine weitere Beschleunigung hin – sowohl in der Industrie als auch bei den Exporteuren. Ein wichtiger Grund dafür: Die Erholung in den USA und Europa nimmt Fahrt auf. Davon dürfte etwa die Schweizer Chemie profitieren: Nach stagnierenden Umsätzen und Produktion 2013 gibt es in diesem Jahr voraussichtlich erstmals wieder wieder Zuwächse.

Auch die Maschinenbauer profitieren von der besseren Geschäftslage ausserhalb der Schweizer Landesgrenzen: Alle wichtigen Exportmärkte legten in den vergangenen Monaten zu – allen voran aber Deutschland und Grossbritannien. Noch hat das indes keine Auswirkungen auf die Beschäftigung. Nach einem Stellenabbau im vergangenen Jahr – 2013 wurden rund 1400 Vollzeitstellen gestrichen – wird bei den Maschinenbauern keine Trendwende zum Positiven erwartet. Immerhin dürften Umsatz und Produktion erstmals wieder steigen.

Uhrenmacher mit besseren Geschäften

In diesem Fahrwasser segeln wichtige Zulieferer: So dürfte die Metallindustrie nach Stagnation im Vorjahr umsatzmässig erstmals wieder wachsen. Einen guten Jahresstart legten auch die Schweizer Uhrenbauer – inzwischen die zweitwichtigste Schweizer Exportbranche – hin. Hier ist die Nachfrage aus Fernost wichtig. Die ersten beiden Monate nähren die Zuversicht auf ein erfolgreiches Jahr: Das Plus bei den Ausfuhren lag bei satten 6,8 Prozent gegenüber der Vorjahr. So rechnen Fachleute auch für die Schweizer Uhrenindustrie in diesem Jahr mit besseren Geschäften.

Klicken Sie sich durch die obige Bildergalerie und erfahren Sie, welche Branchen die Schweiz in diesem Jahr nach oben ziehen – und wo es auch 2014 durchzogen läuft.

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