Schweizer Konsumenten haben im vergangenen Jahr bei Einkäufen im Ausland 8,9 Milliarden Franken ausgegeben. Besonders oft gönnten sie sich dabei auf der anderen Seite der Grenzen etwas Neues zum Anziehen, wie eine Studie des Marktforschungsinstituts GfK zeigt.

So flossen 2,6 Milliarden Franken oder knapp ein Drittel aller Ausgaben in die Kassen von Läden, die Kleider oder Schuhe verkaufen, wie die veröffentlichte Erhebung deutlich macht. Angelockt vom tiefen Umtauschverhältnis des Euro zum Franken gaben die Einkaufstouristen weitere 1,95 Milliarden Franken für Lebensmittel aus. 1,05 Milliarden Franken wurden für Kosmetikartikel und Tiernahrung aufgewendet, 660 Millionen Franken für Möbel und Einrichtungsartikel.

Die zielgerichteten Shoppingtouren ins Ausland führten laut GfK zu Ausgaben von 5,1 Milliarden Franken. Darin eingerechnet sich auch die 600 Millionen Franken für Online-Käufe, bei denen die Ware aus dem Ausland versandt wurde.

Dieser Betrag entspricht 5 Prozent des gesamten Detailhandelsumsatzes der Schweiz. 8,9 Milliarden Franken beträgt das Total der Einkaufsausgaben, wenn spontane Einkäufe während Ferien- und Geschäftsreisen dazugezählt werden. Nicht Teil der Summe sind Autokäufe im Ausland, Dienstleistungen sowie Restaurantbesuche.

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(muv/aho/sda)