Der Franken ist den dritten Tag in Folge wieder stärker geworden. Nachdem ein Euro am Montag kurzzeitig fast 1,20 Franken gekostet hatte, war er am Donnerstag wieder für unter 1.14 Franken zu haben.

Am Vormittag fiel der Euro innerhalb von rund einer Stunde von fast 1.16 Franken um über 2 Rappen. Danach pendelte er um 1.14 Franken und stand um 16.34 Uhr bei 1.1374 Franken.

Ähnlich vollzog sich die Entwicklung des US-Dollar, der von fast 81 auf 79,6 Rappen fiel und dann um 80 Rappen pendelte.

Analysten nannten wieder steigende Unsicherheiten und unentschlossenes Handeln der Schweizer Währungshüter als Gründe für die erneut anziehende Nachfrage nach Franken.

Mit der Veröffentlichung enttäuschender Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager in den führenden Volkswirtschaften der Eurozone sei der Kurs des Euro abgerutscht, sagten Händler.

Auch die Auktion spanischer Staatsanleihen verlief schlechter als erwartet. Der angeschlagene Staat konnte sich zwar zu günstigeren Konditionen refinanzieren, die Nachfrage nach den Anleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren war aber deutlich schwächer als bei einer vorangegangenen Versteigerung.

Demgegenüber überraschte der US-Einkaufsmanagerindex positiv.

(tno/vst/sda)