Bis Ende Juni sind die Devisenbestände der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im Vergleich zu Ende Mai um rund 59 Milliarden Franken auf 365 Milliarden Franken geklettert, wie aus den von der SNB an den Internationalen Währungsfonds (IWF) übermittelten Zahlen vom Freitag hervor geht. Das ist ein neuer Rekord.

Aus den Zahlen lässt sich nicht genau ablesen, wieviele Devisen die SNB zur Durchsetzung des Wechselkursziels von mindestens 1,20 Franken pro Euro kaufen musste.

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Der Anstieg des Devisenbestandes um 19 Prozent ist aber zum grössten Teil auf solche Devisenkäufe zurückzuführen, wie ein SNB-Sprecher der Finanznachrichtenagentur AWP sagte.

Im Mai waren die Reserven um rund 66 Milliarden Franken angestiegen angestiegen. Schätzungen zufolge entfielen damals rund 60 Milliarden Franken auf Devisenkäufe. Der Rest ergab sich aus Bewertungsveränderungen.

(chb/muv/awp)