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Beschäftigung
Frankenschock tangiert Arbeitsmarkt noch nicht

Arbeitssuche: Bisher blieb der Ansturm auf das RAV aus.  Keystone

Im Februar gab es in der Schweiz leicht weniger Arbeitslose. Die Frankenstärke hat sich im hiesigen Arbeitsmarkt noch nicht bemerkbar gemacht. Das soll sich aber schon bald ändern.

Veröffentlicht am 10.03.2015

Die Arbeitslosenquote im Februar liegt wie von Ökonomen erwartet bei 3,5 Prozent. Bei den regionalen Arbeitsvermittlungsstellen (RAV) waren 149'921 Arbeitslose gemeldet, das sind 1025 weniger als im Vormonat, allerdings 662 mehr als im Februar vor einem Jahr.

Die saisonbereinigte Quote liegt bei 3,2 Prozent, wie aus einer Mitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco am Dienstag hervorgeht. Auch diese Zahl deckt sich mit den Erwartungen.

Stellenabbau steht noch bevor

Die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen verringerte sich im Februar um 2,4 Prozent auf 19'041. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Rückgang von 1,9 Prozent. Gleichzeitig zum Rückgang der Arbeitslosenzahl stieg die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen um 617 auf 10'289. Der Frankenschock Mitte Januar ist damit noch nicht auf den Arbeitsmarkt durchgeschlagen.

Offiziellen Ankündigungen zufolge werden aufgrund der Frankenstärke in den nächsten Monaten in der Schweiz aber rund 1000 Stellen abgebaut - meistens in der Produktion von Industriefirmen. Der Grossteil der Stellen, die abgebaut werden, soll ins Ausland verlagert werden.

(sda/lur)

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