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Konjunktur

Harry Potter kann Videomarkt nicht retten

«Harry Potter» kann «Avatar» und «Twilight» nicht ersetzen. (Bild: Keystone)

Die Nachfrage nach Blu-Ray-Filmen steigt - und keiner ist so bliebt wie Harry Potter. Trotzdem geht es bergab für den Schweizer Videomarkt, der Umsatz fiel im ersten Halbjahr deutlich. Denn absolute K

Veröffentlicht am 08.09.2011

Der Schweizer Videomarkt ist trotz steigender Nachfrage nach Blu-Ray-Filmen im ersten Halbjahr 2011 insgesamt geschrumpft. Der Umsatz am Kaufmarkt fiel um 13,8 Prozent auf 124,1 Millionen Franken, wie der Schweizerische Video-Verband mitteilte.

Der Rückgang sei einerseits darauf zurückzuführen, dass gegenüber 2010 absolute Kassenschlager wie «Avatar» oder «Twilight» gefehlt hätten, andererseits das schöne Wetter die Konsumentinnen und Konsumenten zu weniger Käufen anregte, hiess es. Der Absatz fiel um 11,8 Prozent auf 5,8 Millionen Bildtonträger.

Die Blu-Ray-Discs erzielten inzwischen einen Anteil von 13,1 Prozent am Absatz. Während die Zahl der verkauften Blu-Ray-Discs um 40,3 Prozent stieg, wuchs der Umsatz mit 25,2 Prozent auf 20,5 Millionen Franken deutlich weniger schnell.

Meistverkaufter Film war die zweitletzte Harry-Potter-Verfilmung «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1». Für das zweite Halbjahr erwartet der Video-Verband mit Blick auf anstehende Veröffentlichungen von «Top-Titeln» eine Erholung des Marktes.

(tno/vst/sda)

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