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KOF: Der Boom neigt sich dem Ende zu

War auch schon optimistischer: KOF-Leiter Jan-Egbert Sturm (Bild: Keystone)

Das derzeitige Wirtschaftswachstum in der Schweiz wird sich nächstes Jahr laut KOF nicht fortsetzen. Die Konjunkturforschungsstelle hat ihre Wachstumsprognosen 2012 deutlich nach unten korrigiert.

Veröffentlicht am 21.06.2011

Die Schweizer Wirtschaft wird 2012 laut der Konjunkturforschungsstelle KOF deutlich weniger stark wachsen als ursprünglich angenommen. Die KOF geht von einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 1,9 Prozent aus. Im März hatten die Konjunkturforscher der ETH Zürich noch ein BIP-Wachstum von 2,3 Prozent prognostiziert.

Verantwortlich für das tiefere Wachstum seien der starke Franken sowie die schwächere weltweite und insbesondere europäische Konjunkturentwicklung, heisst es in der heute veröffentlichten KOF-Sommerprognose 2011.

Für das laufende Jahr hält die KOF an ihrer bisherigen Konjunkturprognose fest. Sie rechnet mit einem Wirtschaftswachstum von 2,8 Prozent. Dahinter stünden steigende Exporte, eine stabile Konsumentwicklung sowie ein anhaltend hohes Bevölkerungswachstum.

(cms/tno/sda)

 

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