0,2 Prozentpunkte mehr als in der letzten Prognose: Die vom Forschungsinstitut KOF befragte Gruppe von 23 Ökonomen rechnet neu mit einem Schweizer Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent im Jahr 2011. Das teilte die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich KOF mit.

Besser als erwartet läuft insbesondere der Export, und auch die Steigerung der Bau- und Ausrüstungsinvestitionen haben die Ökonomen unterschätzt.

Die Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) im kommenden Jahr lautet unverändert 1,9 Prozent. Im neuen Ausblick trägt die Exportindustrie allerdings weniger zum Wachstum bei als noch in der letzten Prognose im März. Dafür rechnen die Experten nun mit höheren Bau- und Ausrüstungsinvestitionen.

Die Arbeitslosenquote dürfte im nächsten Jahr auf 2,9 Prozent sinken (Prognose 2011: 3,2 Prozent), die Teuerung wird gemäss den Ökonomen mit einer Inflationsrate von 1,4 Prozent moderat bleiben.

Die Schweizer Währung wird kurzfristig seine Stärke behalten: Den Euro-Kurs in drei Monaten schätzen die Experten auf 1.27 Franken (aktuell 1.2194), die Zwölf-Monats-Prognose lautet 1.32 Franken. Für den Dollar lauten die Prognosen 0.88 beziehungsweise 0.93 Franken (aktuell 0.8421 Franken).

(tno/cms/sda)

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