Die Schweizer Wirtschaft scheint wieder Fahrt aufzunehmen. Das Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) ist im Februar über das langjährige Mittel gestiegen. Bereits im Januar hat sich eine Aufhellung abgezeichnet.

Der Anstieg um 2,0 Punkte auf den Wert von 102,4 resultiere vor allem aus der positiven Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe, teilte die Kof am Montag mit. Das sei insbesondere darum bemerkenswert, weil die internationalen Indikatoren für die Exportdestinationen der Schweizer Unternehmen eher auf eine Verschlechterung hindeuteten.

Aufwärtstrend im Verarbeitenden Gewerbe

Für den Aufwärtstrend hat neben dem Verarbeitenden Gewerbe auch der Finanzsektor gesorgt. Die Perspektiven für den privaten Konsum dagegen hätten sich kaum verändert. Eine nachlassende Dynamik dagegen sei für das Baugewerbe zu erwarten.

Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes deutet sich laut Kof eine günstigere Entwicklung für den Metallbereich und die Chemie ab. Dagegen dürfte die Situation für den Maschinenbau und die Papierindustrie eher schwierig bleiben.

Das Kof-Konjunkturbarometer ist ein Frühindikator für die Entwicklung der Schweizer Wirtschaftslage. Es setzt er sich aus 238 Einzelindikatoren zusammen.

(sda/me)