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Konsumentenpreise gingen im Juli leicht zurück

Kleiderladen in der Schweiz: Preise für Bekleidung und Schuhe dank Ausverkaufs tiefer. Keystone

Im Juli ist die Teuerung in der Schweiz zurückgegangen. Dafür gibt es vor allem einen Grund. Im Vergleich mit dem Rest Europas gab es dagegen noch ein kleines Plus.

Veröffentlicht am 07.08.2017

Die Teuerung in der Schweiz ist im Juli zurückgegangen. Der Landesindex der Konsumentenpreise sank im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent auf 100,6 Punkte.

Innert Jahresfrist betrug die Teuerung im Juli plus 0,3 Prozent, wie aus den am Montag veröffentlichten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht. Die Jahresteuerung ist seit Januar 2017 wieder positiv, nachdem sie zuvor während langer Zeit negativ gewesen war.

Ausverkauf entscheidend

Den Rückgang im Juli führt das BFS insbesondere auf die im Rahmen des Ausverkaufs reduzierten Preise für Bekleidung und Schuhe zurück. Ebenfalls weniger bezahlten die Konsumenten für den Luftverkehr sowie für Hotelübernachtungen. Die Preise für Pauschalreisen ins Ausland sowie jene für Beeren stiegen hingegen.

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex, anhand dessen die Teuerung in der Schweiz mit jener in den europäischen Ländern verglichen werden kann, nahm im Juli gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent zu und liegt um 0,6 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats.

(sda/gku)

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