Unter anderem fordert die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) in ihrem Massnahmenkatalog, Preise für Importgüter um rund 20 Prozent zu senken und das Kartellgesetz zu verschärfen.

Die Mehrheit der Forderungen betrifft Sofortmassnahmen, damit die Preise der Importgüter um die Währungsgewinne - «also um rund 20 Prozent» - sinken, wie einer Medienmitteilung vom Sonntag zu entnehmen ist.

So soll eine neutrale Stelle, beispielsweise der Preisüberwacher, eine öffentlich zugängliche Liste internationaler Marken mit stark überteuerten Produkten führen, schlägt die SKS vor.

Zudem fordern die Konsumentenschützer die Wettbewerbskommission (Weko) auf, umgehend mit exemplarischen Voruntersuchungen bei überteuerten Konsumgütern zu beginnen. Solche Voruntersuchungen würden Signalwirkung zeigen, ist die SKS überzeugt.

Schärfere Zähne für das Kartellgesetz

Als weiteren Schritt soll das Kartellgesetz konkretisiert werden, damit die Weko mehr Handlungsspielraum erhalte. «Sie kann damit unverzüglich gegen importierte Markenartikel, die zu erheblich höheren Preisen vertrieben werden als im Herkunftsland, vorgehen», heisst es im Communiqué.

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Als mittelfristige Massnahme verlangt die SKS eine Verschärfung des Kartellgesetzes. Eingeschlossen in dieser Forderung ist auch das Verbandsklagerecht, welches den Konsumentenschutz-Organisationen eingeräumt werden müsse.

(cms/sda)