Das Tempo, mit dem die Ungleichgewichte auf den Schweizerischen Hypotheken- und Immobilienmärkten wachsen, hat sich zuletzt abgeschwächt. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) mahnt dennoch weiterhin zur Vorsicht im Hypothekarmarkt, heisst es in dem am Donnerstag publizierten Stabilitätsbericht.

Angesichts der anhaltend tiefen Zinsen müssen gemäss SNB die inlandorientierten Banken wie auch die Behörden wachsam bleiben. Es sollten Schritte unternommen werden, um die Risiken für die Finanzstabilität in Schach zu halten.

Vorsichtige Kreditvergabe

So sollten den Banken einerseits stärkere Anreize gewährt werden, eine vorsichtige Beleihungspolitik zu verfolgen. Entsprechende Regulierungsmassnahmen sollten nach Auffassung der SNB heute vorbereitet werden, damit sie in Kraft gesetzt werden können, sollte der Hypotheken- und Immobilienmärkten wieder an Schwung gewinnen.

Derweil werde die SNB die Entwicklung auf den Märkten weiterhin genau beobachten und regelmässig prüfen, ob der antizyklische Kapitalpuffer erhöht werden solle.

(sda/vst/sim)