Die Löhne in Branchen mit einem Gesamtarbeitsvertrag sind in diesem Jahr um durchschnittlich 0,8 Prozent gestiegen. Die Mindestlöhne wurden um 0,7 Prozent erhöht. Unter Einbezug der Teuerungsprognosen für das laufende Jahr müssten die Reallöhne im GAV-Bereich um 0,7 Prozent zunehmen, meldet das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag.

Im Vergleich zum Vorjahr ist damit der Lohnzuwachs erneut gesunken. 2013 betrug die reale Lohnerhöhung 0,8 Prozent. Die ausgehandelten Löhne fielen damals jedoch mit einem Plus von 0,7 Prozent tiefer aus als in diesem Jahr.

1,2 Millionen Personen betroffen

Wie bereits im Vorjahr stiegen die Löhne im Dienstleistungssektor stärker als in der Industrie. Der Unterschied ist in diesem Jahr jedoch kleiner als 2013 (0,3 Prozent gegenüber 0,7 Prozent).

Von den Lohnverhandlungen waren rund 1,2 Millionen Personen betroffen. Das BFS berücksichtigt in der Erhebung alle Gesamtarbeitsverträge, denen mindestens 1500 Personen unterstellt sind.

(sda/me)