Die Basissaläre werden 2012 um 1,1 Prozent steigen - dies das Resultat einer UBS-Studie. «Da UBS für 2012 mit einer Teuerung von 0,2 Prozent rechnet, dürften sich die Reallöhne im kommenden Jahr um 0,9 Prozent erhöhen», heisst es darin. Für das laufende Jahr 2011 lag die Nominalerhöhung bei 1,5, die reale Lohnerhöhung bei 1,2 Prozent.

Die höchsten Abschlüsse werden für die Informatik- und Telekombranche erwartet: Nominal sollen die Löhne 2012 dort um 2 Prozent steigen. Am unteren Ende bewegten sich die Textilindustrie und die Konsumgüterbranche (ohne Nahrungsmittelproduktion und Uhren), so die Studie - dort werde eine Nullrunde erwartet.

Im Rahmen der Umfrage seien die Unternehmen auch nach den Konsequenzen der Frankenaufwertung befragt worden. «Stark in Mitleidenschaft gezogen werden die exportorientierten Branchen inklusive Tourismussektor», hält die UBS-Studie - wenig überraschend - fest. Insbesondere die Textil-, Maschinen- und Materialienindustrie habe starke negative Folgen gemeldet.

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«In 32 Prozent der befragten Unternehmen werden die Nominallohnverhandlungen vom starken Schweizer Franken negativ bis stark negativ tangiert», heisst es. Weitere 25 Prozent würden einen Abbau von Arbeitsplätzen direkt auf die Frankenstärke zurückführen.

Die UBS-Lohnumfrage wird seit 1989 jährlich durchgeführt. An der aktuellen Befragung haben 359 Unternehmen aus 22 Branchen teilgenommen.

(vst/kgh)