Die Zahl der Konkurse infolge von Zahlungsunfähigkeit sind in der Schweiz im September 2012 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 30 Prozent auf 492 gestiegen. Werden die Konkurse wegen Mängeln in der Organisation einer Firma dazugezählt, nahmen die Konkurse um 24 Prozent auf 668 zu, teilt der Wirtschaftsinformationsdienstes Dun & Bradstreet mit.

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres stiegen die Insolvenzen um 6 Prozent auf 3'320, zusammen mit den Konkursen infolge Organisationsmängeln ergaben sich mit 4'906 um 5 Prozent mehr Pleiten.

Dem stehen im September 2'728 Neugründungen (-8 Prozent) gegenüber; in den ersten neun Monaten waren es 28'964 (-1 Prozent), wie es weiter heisst.

Während die Insolvenzen in den ersten drei Quartalen im Espace Mittelland (-9 Prozent) und im Tessin (-2 Prozent) sanken, stagnierten die Zahl der Firmenpleiten in Zürich und in der Ostschweiz. In der Nordwestschweiz (+8 Prozent) und der Zentralschweiz (+9 Prozent) war der Zuwachs leicht über den gesamtschweizerischen Durchschnitt, während die Insolvenzen in der Genferseeregion massiv anstiegen (+29 Prozent).

(vst/aho/awp)