Die Mietpreise für ausgeschriebene Wohnungen in der Schweiz sind nach einem leichten Absinken im Juli im August wieder angestiegen. Der vom Immobilienportal homegate.ch ermittelte Index stieg auf 111,9 Punkte.

Damit haben sich die sogenannten Angebotsmieten innert Monatsfrist um 0,36 Prozent verteuert, wie das Immobilienportal am Dienstag bekannt gab. Gegenüber August 2013 erhöhten sich die Mieten um 1,82 Prozent. Im Juli hatte ein Minus von 0,45 Prozent gegenüber dem Vormonat und ein Plus von 1,55 Prozent zum Vorjahr resultiert.

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Die Angebotsmieten gegenüber dem Vormonat stiegen in allen untersuchten Kantonen ausser Zürich. Dort stagnierten sie auf einem Indexstand von 114,4 Punkten.

Stärkste Teuerung in den Kantonen Genf und Waadt

Am stärksten erhöhten sich die Mieten im Kanton Thurgau (+0,82 Prozent), gefolgt von der Waadt und Genf (je +0,75 Prozent). Mehr fürs Wohnen wurde auch in den beiden Basel (+0,56 Prozent), dem Kanton Solothurn (+0,55 Prozent), dem Kanton Luzern (+0,43 Prozent) und dem Kanton Bern (+0,37 Prozent) verlangt. Nur geringfügige Steigerungen verzeichneten die Kantone St. Gallen und Aargau (je +0,09 Prozent).

Innert Jahresfrist legten die Mieten vor allem in den Kantonen Genf und Waadt (+3,25 Prozent), Luzern (+2,74 Prozent), St. Gallen (+2,31 Prozent) sowie Zürich und Solothurn (je +2,05 Prozent) stark zu, etwas geringer im Kanton Bern, den beiden Basel (je +1,50 Prozent) und dem Aargau (+0,75 Prozent). Rückläufig waren die Mieten im Tessin (-0,84 Prozent) und dem Kanton Thurgau (-0,72 Prozent).

(sda/ise)