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Mietzinsen bleiben vorerst stabil

Miethölle Schweiz: Kein Anspruch auf Senkung nach neustem Referenzzins. Keystone

Der Referenzzins für die Mieten in der Schweiz bleibt bei rekordtiefen 1,75 Prozent. Einen Anspruch auf eine Senkung der Mieten besteht deshalb nicht.

Veröffentlicht am 01.03.2016

Die Mietzinsen dürften in der Schweiz stabil bleiben. Der hypothekarische Referenzzinssatz zur Berechnung der Mieten bleibt unverändert bei rekordtiefen 1,75 Prozent, wie das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) am Dienstag mitteilte.

Mieterinnen und Mieter haben deshalb keinen Anspruch auf eine Senkung der Mieten. Der zugrunde liegende Durchschnittszinssatz sei gegenüber dem Vorquartal lediglich von 1,80 Prozent auf 1,76 Prozent gesunken, begründet das BWO den Entscheid. Der mietrechtlich massgebende Referenzzinssatz betrage somit kaufmännisch gerundet weiterhin 1,75 Prozent.

Seit 2008 vereinheitlicht

Für die Mietzinsgestaltung wird in der Schweiz seit dem 10. September 2008 auf einen einheitlichen hypothekarischen Referenzzinssatz abgestellt. Dieser ersetzte den in den einzelnen Kantonen früher massgebenden Zinssatz für variable Hypotheken.

Seit der Einführung ist der Referenzzinssatz noch nie gestiegen. 2008 lag er noch bei 3,5 Prozent, danach sank er immer weiter. Anfang vergangenen Juni war der hypothekarische Referenzzinssatz auf 1,75 Prozent gesunken.

(sda/gku/ama)

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