1. Home
  2. Konjunktur
  3. Personalchefs fürchten Fachkräftemangel

Personalchefs fürchten Fachkräftemangel

Am meisten Fachkräfte werden in Deutschland rekrutiert. (Bild: Keystone)

Der Mangel an Fachkräften bereitet der Personalwirtschaft Sorgen. 15 Prozent der freien Stellen werden laut einer Studie mit Ausländern besetzt. Das Interesse an französischen Arbeitnehmern ist stark

Veröffentlicht am 23.05.2012

Der anhaltende Mangel an Fachkräften gilt in den Personalabteilungen der Schweizer Unternehmen als die grösste Herausforderung. Weiter sind HR-Verantwortliche besorgt über die Folgen des demografischen Wandels, wie aus der Arbeitgeberstudie «Recruiting Trends 2012 Schweiz» hervorgeht.

Die Unternehmen reagieren darauf mit neuen Ideen für das Altersmanagement oder suchen Mitarbeitende im Ausland, hiess es in der Mitteilung zur Studie, die das Stellenportal «monster.ch» zum sechsten Mal publizierte. Bereits 15 Prozent der freien Stellen werden mit ausländischen Kräften besetzt.

Deutschland ist unter den benachbarten Arbeitsmärkten der beliebteste für die Personalrekrutierung. Auch das Interesse an französischen Arbeitnehmern ist stark gestiegen. Osteuropa ist laut den befragten HR-Managern dagegen kaum interessant.

Für die Studie wurden zwischen dem vergangenen November und März Befragungen bei den 500 grössten Schweizer Unternehmen durchgeführt.

(tno/vst/awp)

Anzeige