Die Schweiz hat im November den Aussenhandel in beide Richtungen gesteigert: Die Ausfuhren legten um 5,1 Prozent, die Einfuhren um 5,4 Prozent zu. Der Handelsüberschuss war mit 2,9 Milliarden Franken der zweithöchste je registrierte monatliche Wert.

Arbeitstags- und inflationsbereinigt betrug die Zunahme bei den Exporten 3,7 Prozent und bei den Importen 3,3 Prozent, wie die Eidg. Zollverwaltung (EZV) mitteilte. Von Januar bis November belief sich das Wachstum der Ausfuhren nominal auf 2,6 Prozent, das der Einfuhren auf 1,7 Prozent.

Die Chemie- und Pharmabranche stemmte den Grossteil bei der Zunahme des Aussenhandels - auf der Export- wie auch auf der Importseite. Dabei war die Pharmasparte fast vollständig für das Wachstum verantwortlich. 

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Einen Lichtblick gab es für die Maschinen- und Elektronikindustrie: Diese Sparte erzielte erstmals seit 16 Monaten einen Handelsüberschuss. Das Wachstum der Uhrenindustrie war langsamer als im bisherigen Jahresverlauf.

Die Bilanz über alle Branchen ist jedoch gegensätzlich: Vier der acht untersuchten Sektoren verzeichneten negative Ergebnisse.

(muv/sda)