Das Preisniveau in der Schweiz ist im September gestiegen. Gegenüber dem Vormonat erhöhte sich der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) um 0,3 Prozent. Im Jahresvergleich betrug die Inflationsrate 0,5 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.

Der Landesindex der Konsumentenpreise liegt aber immer noch 0,3 Prozent unter dem Basiswert vom Dezember vergangenen Jahres. Der Preisanstieg ist laut BFS vor allem auf das Ende des Ausverkaufs im Bekleidungssektor zurückzuführen. Die Produktegruppe Schuhe und Bekleidung wurde gegenüber dem August 9,5 Prozent teurer. Auch Erdölprodukte wiesen mit 3,4 Prozent einen deutlichen Preisanstieg aus.

Eine Preiserhöhung wurde vor allem bei importierten Produkten gemessen, die im Durchschnitt 1,4 Prozent teurer wurden. Hingegen gingen die Preise inländischer Güter mit 0,1 Prozent sogar noch leicht zurück. Im Jahresvergleich legten die Preise der Inlandgüter mit einem Anstieg von 0,5 Prozent gegenüber 0,3 Prozent aber etwas stärker zu als jene der Importgüter.

(rcv/tno/sda)

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