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Konjunktur

Preise in der Schweiz sinken

Tiefere Preise für Rind- und Kalbfleisch im April. (Bild: Keystone)

Sowohl im Vormonats- als auch im Vorjahresvergleich zeigen sich die Produzenten- und Importpreise in der Schweiz rückläufig.

Veröffentlicht am 14.05.2012

Die Produzenten- und Importpreise sind in der Schweiz im April leicht gesunken. Trotz Preiserhöhungen bei Erdöl, Erdgas und Treibstoff nahmen die sie im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent ab. Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) errechnete Gesamtindex erreichte 98,7 Punkte.

Innert Jahresfrist sank das Preisniveau für das Gesamtangebot damit um 2,3 Prozent, wie das BFS mitteilte. Bei den im Inland hergestellten Gütern gingen die Preise gegenüber dem März um 0,1 Prozent zurück. Verglichen mit dem April 2011 wurden diese Erzeugnisse 1,8 Prozent billiger.

Tiefere Preise gegenüber März wurden insbesondere für Schlachtrinder, Rind- und Kalbfleisch, Tabak, Oberflächenveredelung, Mechanik, Mess- und Kontrollinstrumente, Uhren sowie medizinische Elektrogeräte bezahlt. Preiserhöhungen gab es bei Erdölprodukten, Schweinen sowie Gusserzeugnissen und Maschinen.

Für das verarbeitende Gewerbe blieben die Preise im Inlandabsatz seit März gleich, für Exporte sanken sie um 0,3 Prozent. Im Jahresvergleich lag das Preisniveau beim Inlandabsatz 0,9 Prozent tiefer, bei den Exporten 2,4 Prozent.

Die Importpreise blieben im April verglichen mit dem März unverändert. Gegenüber dem April 2011 sanken sie um 2,4 Prozent. Verglichen mit dem Vormonat wurden Rohkaffee, Wein, Armierungsstahl, Edelstahl, Nichteisen-Metalle und Metallprodukte billiger.

Daneben gab es Rückgänge bei Telekommunikationstechnik, Elektromotoren, Transformatoren, Generatoren, Personenwagen, Möbeln und anderen Produkten. Teurer wurden insbesondere Erdöl, Erdgas und Treibstoff. Auch bei diversen Gemüsen, Zitrusfrüchten, Computern, Lampen, Leuchten und Büromaschinen zogen die Preise an.

(vst)

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