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Devisen
Reserven der SNB steigen um 15 Milliarden Franken

Franken und Euro: Die SNB muss die Frankenstärke bekämpfen. Keystone

Im März sind die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank weiter gestiegen. Die Vermutung liegt nahe, dass die SNB erneut am Devisenmarkt interveniert hat.

Veröffentlicht am 07.04.2017

Die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im März 2017 weiter gestiegen. Per Ende des Berichtsmonats lag der Wert bei 683,2 Milliarden Franken, nachdem es Ende Februar noch 668,3 Milliarden Franken gewesen waren, wie aus der aktuellen Statistik der SNB am Freitag hervorgeht.

Der Gesamtbestand der Reserven (exkl. Gold) erreichte Ende März 688,9 Milliarden nach 674 Milliarden Franken im Vormonat. Die Daten sind gemäss dem sogenannten Standard zur Verbreitung von Wirtschafts- und Finanzdaten (Special Data Dissemination Standard, SDDS) des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstellt.

Interventionen bleiben verborgen

Die Devisenreserven haben in den vergangenen Monaten keinen einheitlichen Trend aufgewiesen. Während sie im Dezember und Januar leicht gesunken waren, verzeichneten sie im Februar einen deutlichen Zuwachs, an den sie im März nun angeknüpft haben.

Ob und in welchem Ausmass die SNB im Februar am Devisenmarkt interveniert hat, ist aus den Zahlen nicht genau herauszulesen. Die Entwicklung der wichtigsten ausländischen Währungen zum Franken ist ebenfalls ein wichtiger Grund für die Veränderungen.

(sda/gku/mbü)

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