Offenbar gibt es im Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz ein Schlupfloch. Wie Radio DRS berichtet, haben Bankkunden aus Deutschland noch bis Ende Mai 2013 die Möglichkeit, ihr Geld aus der Schweiz abzuziehen - das sind fünf Monate nach Inkrafttreten des Abkommens im Januar 2013.

Als Gegenleistung dafür muss die Schweiz demnach die Namen der zehn Staaten nennen, in die in der Zeit zwischen der Unterzeichnung und dem Inkrafttreten des Abkommens das meisten deutsche Geld aus der Schweiz geflossen ist.

Dem Radio sind bankinterne Bankunterlagen in die Hände geraten, aus denen dies hervorgeht. Das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen bestätigte die Recherchen des Radiosenders laut dem Bericht.

(laf/tno)