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Aussenhandel
Schweizer Exporte klettern auf Höchststand

Grenzübergang Thayngen in Schaffhausen: Die Ausfuhren wachsen. Keystone

Für so viel Geld wie 2016 hat die Schweiz noch nie exportiert. Verantwortlich für den Rekord sind Preiserhöhungen in der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Weniger gut läuft es bei den Uhren.

Veröffentlicht am 26.01.2017

Die Schweizer Exporte sind 2016 um 3,8 Prozent auf 210,7 Milliarden Franken geklettert. Sie haben damit einen Höchststand erreicht, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mitteilte.

Dafür war vor allem die chemische-pharmazeutische Industrie verantwortlich, die durch Preiserhöhungen den Wert ihrer Exporte um 11 Prozent steigern konnte. Real - also die Preisentwicklung herausgerechnet - stiegen ihre Exporte um 1,8 Prozent.

Einbusse bei Uhren

Nicht an dem Wachstum der Ausfuhren teilhaben konnten die beiden anderen grossen Export-Sparten der Schweiz: Maschinen und Elektronik sowie Uhren. Die Ausfuhren von Maschinen und Elektronikgeräten stagnierten. Seit 2011 hat die Branche kein Wachstum mehr erlebt.

Die Uhrenindustrie musste bei ihren Exporten eine Einbusse um einen Zehntel hinnehmen. Es ist das zweite Jahr in Folge mit einem Minus.

Importe legen zu

Die Importe nahmen 2016 um 4,1 Prozent auf 173,2 Milliarden Franken zu. Der Überschuss in der Handelsbilanz erreichte mit 37,5 Milliarden Franken einen neuen Rekord.

(sda/tno/cfr)

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