Die Schweizer Exporte leiden weiter unter dem hohen Frankenkurs: Im Juni sanken sie im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Prozent. Jedoch zählte dieser Juni zwei Arbeitstage weniger als jener im 2010. Ohne diesen Effekt stagnierten die Ausfuhren (+0,4 Prozent).

Insgesamt exportierte die Schweiz im letzten Monat Güter und Dienstleistungen im Wert von 15,8 Milliarden Franken, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) mitteilte. Inflationsbereinigt war gar ein Exportwachstum von 3,1 Prozent zu verzeichnen. Die Preise der Exportgüter sanken um 10,9 Prozent.

Über das erste Halbjahr 2011 gesehen weist die Schweiz aber weiterhin ein Exportwachstum auf. Die Ausfuhren erhöhten sich von Januar bis Juni um 4,3 Prozent auf 100,2 Milliarden Franken (real: +11,7 Prozent).

(laf/tno/sda)