Die Betriebsmarge – der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) gemessen am Umsatz – erhöhte sich ohne Wachstumseinbussen. Das zeigt eine Studie des Beratungsbüros IFBC. Bei im Schnitt 1,9 Prozent mehr Wachstum steigerte sich der Medianwert der Marge um 0,3 Punkte auf 7,1 Prozent. Der Median ist jener Wert, an dem sich die untere und die obere Hälfte treffen.

2012, als die Schweizer Wirtschaft und angesichts des starken Frankens besonders die Industrie noch stärker von der Eurokrise betroffen gewesen war, sank der Medianwert der Ebit-Marge um 1 Prozentpunkt.

Kapitaleffizienz nicht verbessert

Die Mehrheit der 143 börsenkotierten Firmen, die IFBC für die Studie untersuchte, konnte allerdings die Kapitaleffizienz nicht verbessern. Dafür erreichten 79 Prozent eine positive Aktienrendite. Gut für die Anleger war, dass die Aktienrendite bei zwei Drittel der Unternehmen über dem Eigenkapitalkostensatz lag.

Der Liquiditätsbestand der Firmen hat sich tendenziell erhöht, während die Unternehmen ihre Kreditlinien etwas weniger ausschöpften. Somit wurden viele Firmen flexibler für eine Aufnahme neuer Kredite. IFBC schreibt aber auch, dass ein Viertel der Firmen bei der Aufnahme neuen Fremdkapitals eingeschränkt sind oder über gar keine Flexibilität mehr verfügen.

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(sda/se)