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Schweizer Konsum belastet Umwelt - vor allem im Ausland

Der Schweizer Konsum belastet die Umwelt vor allem im Ausland. (Bild: Keystone)

Da die Schweiz viel importiert, fallen etwa 60 Prozent der von der Bevölkerung verursachten Umweltbelastungen im Ausland an. Nur die Mobilität verursacht hierzulande mehr Schäden als ausserhalb der Sc

Veröffentlicht am 07.06.2011

Die Untersuchung "Environmental impacts of Swiss consumption and production" des Bundesamts für Umwelt (Bafu) zeigt erstmals die gesamte Umweltbelastung, die durch den Konsum und die Produktion der Schweiz entsteht. Auffallend ist der grosse Anteil von rund 60 Prozent der Umweltbelastung, der im Ausland anfällt: In den meisten Konsumbereichen ist dieser bedeutend grösser als der Anteil der Umweltbelastung in der Schweiz.

Nur die Mobilität verursacht mehr Umweltbelastungen in der Schweiz als im Ausland. Bei der Ernährung fallen viele Umweltbelastungen im Ausland an, weil grosse Mengen an Nahrungs- und Futtermitteln für die Schweiz im Ausland produziert werden.

Im Bereich Wohnen (inklusive Wohnungsbau, Energieverbrauch, Möbel, Geräte) fallen rund die Hälfte der Umweltbelastungen in der Schweiz an. Diese werden insbesondere durch den Energieverbrauch verursacht. Bei der Produktion von Baumaterialien, Möbeln und Haushaltgeräten werden auch im Ausland grosse Mengen natürlicher Ressourcen verbraucht und Schadstoffe ausgestossen.

Die Analyse der Umweltbelastung in der Schweiz nach den verschiedenen Wirtschaftsbranchen zeigt, dass Landwirt­schaft, Energiewirtschaft, Abfallwirtschaft und Transportgewerbe am stärksten ins Gewicht fallen.

(tno/cms/sda)

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