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Konjunktur

Schweizer Preise erhöhen sich leicht

Die Preise in der Schweiz sind im April leicht gestiegen. Das lag vor allem an teurem Erdöl und teurer Kleidung.

Veröffentlicht am 10.05.2011

Der Landesindex für  Konsumentenpreise des Bundesamts für Statistik (BFS) ist im April auf 100,8 Punkte gestiegen. Das sind 0,1 Prozent mehr als im Vormonat.

Innert Jahresfrist betrug die Teuerung in der Schweiz 0,3 Prozent. Wie das BFS mitteilte, ist der leichte Anstieg erneut auf höhere Preise für Erdölprodukte (+1,7 Prozent) sowie teurere Kleider und Schuhe (+1,8 Prozent) zurückzuführen.

Benzin hat sich gegenüber dem Vormonat um 1,8 Prozent verteuert, innert Jahresfrist um 5,9 Prozent. Heizöl war im April durchschnittlich 1,5 Prozent teurer als noch im März und satte 16,4 Prozent teurer als im April 2010.

Gestiegen sind unter anderem auch die Preise in den Hauptgruppen Verkehr (+0,6 Prozent) oder Gesundheitspflege (+0,3 Prozent), wie das BFS weiter festhält. Weniger zahlen mussten die Schweizerinnen und Schweizer für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke. Hier gingen die Preise durchschnittlich um 0,8 Prozent zurück.

Das Preisniveau bei den Inlandgütern blieb im Vergleich zum Vormonat unverändert, während sich die Importgüter um 0,4 Prozent verteuerten. Innert Jahresfrist verzeichneten die Inlandgüter eine Preissteigerung von 0,5 Prozent, die Importprodukte einen Rückgang um 0,5 Prozent.

(laf/sda/awp)

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