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Schweizer Preise im Oktober leicht angestiegen

Von Ausverkauf ist nichts zu spüren. Die Preise für Kleider haben im Oktober angezogen. (Bild: Keystone)

Wer in der Schweiz im vergangenen Monat Kleider und Nahrungsmittel kaufte, musste tiefer in die Tasche greifen. Andere Produkte wurden günstiger.

Veröffentlicht am 07.11.2012

Das Preisniveau in der Schweiz ist im Oktober leicht angestiegen. Das Plus gegenüber dem September belief sich auf 0,1 Prozent. Innert Jahresfrist sind die Preise aber um 0,2 Prozent gesunken.

Der Anstieg des Landesindexes der Konsumentenpreise (LIK) im Oktober setzt sich zusammen aus gegensätzlichen Preisentwicklungen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. So musste man beispielsweise für Kleider und Nahrungsmittel mehr bezahlen, während Autos, Alkohol oder auch Hotelübernachtungen günstiger wurden.

Teurere Kleider

Den grössten Anstieg verzeichnete mit einem Plus von 4,1 Prozent Kleider und Schuhe. Dies ist auf den Ausverkauf zurückzuführen, der nun den neuen teureren Winterkollektionen Platz macht. Den stärksten Preisrückgang wurde bei Aufwendungen für den Transport verzeichnet (-0,5 Prozent). Dazu beigetragen haben günstigere Autos, aber auch tiefere Benzin- und Dieselpreise an den beiden Stichtagen.

Die Preise der Inlandgüter blieben im Vergleich zum Vormonat unverändert, während Importgüter sich um 0,5 Prozent verteuerten. Innert Jahresfrist stiegen die Preise der Inlandgüter um 0,1 Prozent, Importware wurde dagegen 1,2 Prozent günstiger.

(tke/vst/sda)

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