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Schweizer sind auch im Netz Einkaufstouristen

Grafik: US-Konsumenten bleiben ihrem Land treu, Schweizer kaufen online häufig im Ausland ein. Statista

Schweizer tätigen ihre Online-Käufe vergleichsweise häufig im Ausland. Und die einheimischen Anbieter haben hierzulande einen schweren Stand. In einem osteuropäischen Land ticken Konsumenten ähnlich.

Veröffentlicht am 14.12.2015

Etwa zwei Drittel der Schweizer Internet-Shopper bestellen bei Online-Shops im Ausland. Das zeigt die wöchentliche Grafik in Zusammenarbeit mit dem Datendienstleister Statista, basierend auf einer Studie von Ipsos. Damit wird klar: Der grenzüberschreitende eCommerce in der Eidgenossenschaft ist auch im internationalen Vergleich ausserordentlich populär.

In Deutschland kaufen beispielsweise 69 Prozent ausschliesslich im Inland. Auch in Japan (88 Prozent) und den USA (78 Prozent) gehen die Konsumenten kaum ausserhalb der eigenen Landesgrenzen auf Einkaufstour, wie die Grafik des Statistik-Portals Statista zeigt.

USA sind der grösste Online-Markt

Die beliebtesten Shopping-Destinationen weltweit sind die USA und China. Grossbritannien, Deutschland und - mit Abstand - Japan besetzen die weiteren Spitzenplätze. Gründe für das Shoppen im Ausland sind zum Beispiel das Angebot an schwer erhältlichen Artikeln und niedrigere Preise. Auch der schnelle Lieferservice von ausländischen Anbietern ist offenbar für viele verlockend.

(Matthias Brandt, Statista/mbü)

Handelszeitung.ch präsentiert zusammen mit dem Statistik-Portal Statista jeden Dienstag eine aktuelle Infografik aus den Bereichen Wirtschaft, Technik oder Wissenschaft.

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