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Schweizer Wirtschaft investiert wieder

Schweizer Industrie: Sie trägt wieder zum BIP-Wachstum bei. (Bild: Keystone)

Erstmals seit einem Jahr haben die Ausrüstungsinvestitionen wieder zugenommen – und zusammen mit dem privaten Konsum für ein steigendes Bruttoinlandprodukt im zweiten Quartal gesorgt.

Veröffentlicht am 03.09.2013

Der private Konsum und die erstmalige Zunahme der Ausrüstungsinvestitionen seit einem Jahr sind die Wachstumsimpulse, die die Schweizer Wirtschaft im zweiten Quartal haben wachsen lassen. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte.

Die Ausgaben der privaten Haushalte erhöhten sich im zweiten Quartal um 0,7 Prozent.

Nach einer Reihe schwächerer Quartale nahmen zudem die Bruttoanlageinvestitionen erstmals wieder zu. Zu diesem Anstieg trugen die Ausrüstungsinvestitionen bei (+2,9 Prozent), die sich nach einer Schwächeperiode von mehreren Quartalen erstmals wieder positiv entwickelten. Die Bauinvestitionen bildeten sich allerdings leicht zurück.

Rückgang der Exporte

Negative Impulse zur BIP-Entwicklung lieferte die Handelsbilanz mit Waren, wo einem Rückgang der Exporte eine Zunahme der Importe gegenüberstand. Die Warenexporte gingen um 0,9 Prozent zurück, während die Warenimporte um 1,4 Prozent stiegen.

Im zweiten Quartal verzeichneten die Industrie und das Baugewerbe eine rückläufige Wertschöpfung. Viele Dienstleistungsbranchen trugen hingegen positiv zum BIP-Wachstum bei.

(sda/vst/aho)

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