Die Aussichten für die Schweizer Industrie haben sich im August nach dem starken Anstieg vom Vormonat normalisiert. Zwar sank der Einkaufsmanagerindex (PMI) um 2,8 Punkte. Mit einem Wert von 54,6 Zählern blieb der Indikator aber deutlich über der Schwelle von 50 Punkten, die Wachstum von Schrumpfung trennt.

«Der PMI sowie die meisten Subkomponenten lagen im August nahe ihren historischen Durchschnittswerten – Zeichen einer gewissen Normalisierung», teilte die Credit Suisse am Montag mit.

Die Bank erhebt den PMI zusammen mit dem Einkäuferverband. Ökonomen hatten im Schnitt lediglich einen Rückgang auf 55,9 Zähler prognostiziert.

Angesicht der überdurchschnittlich starken Subkomponenten Auftragsbestand und Lieferfristen sowie des tiefen Teilindex Verkaufslager erwarten die Experten, dass das positive Bild der Branche in den kommenden Monaten Bestand hat.

(reuters/vst/aho)

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