Die Perspektiven für die Schweizer Wirtschaft sind auch im Juli unverändert stabil geblieben - daran änderten auch die Brexit-Abstimmung und andere geopolitischen Risiken nichts. Dies zeigt das neueste Kof-Konjunkturbarometer der ETH Zürich.

Das Kof-Konjunkturbarometer erreichte im Juli einen Wert von 102,7 Zählern, wie die Konjunkturforschungsstelle am Freitag mitteilte. Damit liegt das Barometer seit Februar mehr oder weniger unverändert über dem historischen Mittelwert.

Maschinenindustrie, Metall- und Elektrobereich sehen schwarz

Gute Aussichten gab es im Juli vor allem für den Export. Auch die Indikatoren für den Bankensektor zeigten nach oben. Leicht nach unten zeigen jedoch die Daten für das verarbeitende Gewerbe. Eingetrübt haben sich vor allem die Aussichten für die Maschinenindustrie sowie den Metall- und Elektrobereich.

Kaum verändert haben sich die Perspektiven für den inländischen Konsum, die Bautätigkeit und für das Gastgewerbe. Das Kof-Konjunkturbarometer ist ein Frühindikator für die Entwicklung der Schweizer Konjunktur. Es ist ein Sammelindex, der sich aus 238 Einzelindikatoren zusammensetzt.

(sda/gku)