Die Schweiz liegt weit vorne, wenn es um die Zufriedenheit ihrer Arbeitnehmer geht. Laut einer Umfrage unter 250'000 Fachkräften in 55 Märkten befindet sich das Land beim «Happiness-Index» auf dem 7. Rang der Welt. Auf dem Siegertreppchen landeten hingegen andere Länder, auch die Nachbarn aus Österreich sind weiter vorne positioniert.

In einigen Nachbarländern sind Angestellte laut der Untersuchung des Beratungsunternehmens Universum vergleichsweise weniger glücklich. So belegen etwa Deutschland und Frankreich nur die Plätze 15 beziehungsweise 18. Das Ergebnis überrascht ein wenig, weil die Schweiz in vielen Glücksrankings regelmässig die absoluten Spitzenplätze erreicht (siehe Bildergalerie unten).

Telekombranche beliebt in der Schweiz

Doch in welchen Bereichen arbeiten die Beschäftigten in der Schweiz besonders gerne? Laut Universum sind die Arbeitnehmer in der Telekommunikationsbranche besonders glücklich. In diesem Industriezweig nehme die Swisscom sicher eine Vorbildfunktion ein und ziehe Wettbewerber mit, hiess es dazu. Nach der Telekommunikation liegt auf Platz zwei die Luft-, Raumfahrt- sowie Rüstungsindustrie.

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Den dritten Rang belegen die Wirtschaftsprüfung und die Steuerberatung. Zu diesem Ergebnis trügen insbesondere die strukturierten Aufstiegsmöglichkeiten sowie die attraktiven Weiterbildungen etwa bei den sogenannten «Big 4» bei.

Glückliche Mitarbeiter sind kein Selbstzweck

Unternehmen können die Zufriedenheit ihrer Angestellten nicht ignorieren. So weist die Beratungsgesellschaft, welche die Studie durchgeführt hat, gleichzeitig in ihrer Medienmitteilung am Dienstag daraufhin, dass glückliche Mitarbeiter nicht nur ein ehrenwertes Ziel engagierter Firmen seien. Sondern es lohne sich vielmehr, in die Zufriedenheit der Belegschaften zu investieren.

Glückliche Mitarbeiter in Unternehmen seien nämlich loyaler, reduzierten die Fluktuation und somit die Kosten für die Rekrutierung neuen Personals. Zudem würde eine glückliche Belegschaft ihre Arbeitgeber empfehlen, womit sich wiederum leichter neue Angestellte fänden. Und schliesslich liessen sich unzufriedene Personen von ihren Arbeitsplätzen einfacher abwerben.

(sda/moh)