1. Home
  2. Konjunktur
  3. Seco: Schweizer Wirtschaft ächzt unter Frankenstärke

Konjunktur

Seco: Schweizer Wirtschaft ächzt unter Frankenstärke

Rheinhafen in Basel: Die Exporteure ächzen unter dem starken Franken. (Bild: Keystone)

Das Wachstum schwächt sich ab: Das Staatssekretariat für Wirtschaft hat seine BIP-Prognose für 2012 gesenkt. Grund ist der starke Franken. Darunter leiden vor allem die Exporteure und die Arbeitnehmer

Veröffentlicht am 14.06.2011

Der starke Franken bremst zunehmend die Schweizer Konjunktur: Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat am Dienstag die Prognose für das Schweizer Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr von 1,9 auf 1,5 Prozent gesenkt.

Die gute Nachricht: In diesem Jahr dürfte laut Seco das Wachstum unverändert bleiben. Man rechnet mit einem Anstieg des Bruttoinlandproduktes (BIP) um 2,1 Prozent.

Ursache für das tiefere Wachstum im kommenden Jahr ist laut den Ökonomen vor allem der starke Franken: Dieser negative Effekt werde die Schweizer Exportindustrie zunehmend belasten. Es sei eher unwahrscheinlich, dass sich die Schweizer Währung bald abschwäche, heisst es in der Mitteilung.

Das tiefere Wachstum bremst den Aufschwung am Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote wird laut Seco-Einschätzung in diesem Jahr auf 3,1 Prozent sinken. Im nächsten Jahr rechnen die Bundesökonomen wieder mit einem Anstieg auf 3,3 Prozent.

(laf/sda)

Anzeige