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Geldpolitik
SNB-Direktionsmitglied: Ja zur Franken-Untergrenze

Fritz Zurbrügg: Für das SNB-Direktoriumsmitglied ist der Franken nach wie vor überbewertet. (Bild: Keystone)

Fritz Zurbrügg hat die eingeschlagene Geldpolitik der Nationalbank verteidigt. Zudem hat das Mitglied des SNB-Direktoriums eine klare Haltung zur Frage der Franken-Untergrenze.

Veröffentlicht am 21.11.2013

SNB-Direktoriumsmitglied Fritz Zurbrügg hat die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank «uneingeschränkt» bekräftigt. Eine Normalisierung sei noch weit entfernt.

«Dass die internationale Geldpolitik wohl noch eine Zeit lang expansiv bleibt, erstaunt angesichts der nur langsamen Erholung der Weltwirtschaft nicht», sagte Zurbrügg laut Redetext am Geldmarktapéro in Genf.

Zurbrügg: Franken zu hoch bewertet

Für die SNB bleibe der Euro-Mindestkurs «auf absehbare Zeit» notwendig. Denn der Franken sei immer noch hoch bewertet und es bestünden keine Inflationsrisiken, sagte Zurbrügg. Er bestätigte damit die Einschätzung der letzten geldpolitischen Lagebeurteilungen. Die nächste ist am 12. Dezember.

(sda/muv)

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