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Notenbank
SNB kommt ohne Devisenkäufe aus

Die Schweizerische Nationalbank: Giroguthaben so gut wie nicht verändert. Keystone

Keine Intervention: Die Giroguthaben der Schweizer Banken bei der Schweizerischen Nationalbank sind in der vergangenen Woche praktisch gleich hoch geblieben.

Veröffentlicht am 16.02.2015

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat zum ersten Mal seit der Abschaffung des Euro-Mindestkurse und der Einführung von Strafzinsen nicht mit Devisenkäufen in den Markt eingegriffen. Die sogenannten Giroguthaben der Schweizer Banken bei der SNB sind im Durchschnitt der vergangenen Woche mit 384,92 Milliarden Franken praktisch gleich hoch geblieben wie in der Woche davor, wie die Notenbank mitteilte.

Die Entwicklung der Giroguthaben gilt als Indiz dafür, ob die SNB im Devisenmarkt interveniert. In der Woche zum 6. Februar waren die Guthaben noch leicht um 1,6 Milliarden Franken gestiegen. In den zwei Wochen nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses von 1,20 Franken hatten die Guthaben um mehr als 40 Milliarden Franken zugenommen.

Euro bei 1.06

Der Euro, der nach der Aufhebung des Mindestkurse auf unter einen Franken gefallen war, notierte am Morgen wieder etwas höher bei 1,06 Franken. Seit dem 22. Januar erhebt die SNB einen Strafzins von 0,75 Prozent auf Einlagen der Banken, die eine bestimmt Freigrenze überschreiten.

(reuters/tno)

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