Die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im Januar erneut leicht gesunken. Per Ende des Berichtsmonats lag der Wert bei 643,7 Milliarden Franken. Dies entspricht einer Abnahme gegenüber Dezember von rund 1,6 Milliarden Franken.

Bereits im Dezember ging der Gesamtbestand der Devisen leicht um 2,5 Milliarden auf 645,3 Milliarden Franken zurück, wie aus den Zahlen der SNB hervorgeht. Die Daten sind gemäss dem sogenannten Standard zur Verbreitung von Wirtschafts- und Finanzdaten des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstellt.

Intervention schwer abzuschätzen

Die beiden leichten Rückgänge im Dezember und Januar folgten allerdings einem besonders starken Anstieg von über 17 Milliarden Franken im November. Ob und allenfalls wie stark die SNB jeweils am Devisenmarkt interveniert hat, ist aus den Zahlen nicht genau herauszulesen.

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Oft ist die Entwicklung der wichtigsten ausländischen Währungen zum Franken ein Hauptgrund für die Veränderungen. So sank der Euro-Franken-Kurs von 1,0737 per Ende Dezember auf 1,0654 per Ende Januar. Der US-Dollar-Franken-Kurs notierte per Ende Januar ebenfalls tiefer bei 0,9954 Franken nach zuvor 1,0160 Franken.

(sda/gku/chb)