Der Ausverkauf in Kleidergeschäften ist vorbei, die Sommermode liegt in den Regalen. Das zeigt sich auch in der Statistik: Das Preisniveau ist Mai im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent angestiegen.

Der Landesindex der Konsumentenpreise erreichte im Mai den Stand von 99,5 Punkten (Dezember 2010=100), wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat beträgt die Teuerung 0,2 Prozent, nach 0,0 Prozent im April 2014 und -0,5 Prozent im Mai 2013.

Sommerkleider kosten mehr

Der Anstieg um 0,3 Prozent von April auf Mai ist vor allem auf die höheren Preise für Sommerkleider und Sommerschuhe zurückzuführen (+1,9 Prozent).

Mehr bezahlen musste man auch für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+1,1 Prozent). Beispielsweise wurde Rind- und Schweinefleisch teurer, Früchte, Teigwaren und Reis. Weniger bezahlen musste man hingegen für Gewürze und Saucen.

Bei Produkten für den Haushalt waren viele Wasch- und Reinigungsmittel nicht mehr Aktion, was zu einem leichten Anstieg (+0,4 Prozent) führte. Günstiger wurden hingegen Produkte für die Nachrichtenübermittlung, also beispielsweise Handys (-0,4 Prozent).

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Insgesamt stiegen die Preise von importierten Produkten mit 0,7 Prozent etwas stärker als jene der inländischen Güter mit 0,2 Prozent. Innert Jahresfrist verzeichneten die Importpreise einen Rückgang von 0,5 Prozent, die Inlandgüter einen Anstieg um 0,5 Prozent.

(sda/me)