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Konjunktur

Starker Franken: Noch keine Auswirkungen auf Firmenpleiten

Die Firmenpleiten in der Schweiz sind im laufenden Jahr im Vergleich zum Vorjahr etwa auf gleichem Stand geblieben. Doch das dürfte sich schon bald ändern.

Veröffentlicht am 04.10.2011

Im vergangenen Monat haben die Behörden in der Schweiz über 391 Firmen das Konkursverfahren eröffnet. Das sind 3,2 Prozent weniger als im September 2010. Die Folgen des starken Frankens auf Firmenpleiten würden sich erst in den kommenden Monaten zeigen, schreibt die Gläubigervereinigung Creditreform.

In den ersten neun Monaten des Jahres sind 3501 Firmen insolvent geworden. Das seien etwa gleich viele wie im Vorjahr, teilte Creditreform am Dienstag mit.

Weniger Pleiten gab es in der Zentralschweiz mit einem Minus von 11,5 Prozent im Jahresvergleich. Rückläufig sind die Insolvenzen auch in der Ostschweiz und im Kanton Bern. Eine Zunahmen von rund 5 Prozent verzeichneten hingegen die Romandie und das Tessin.

(rcv/kgh/sda)

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