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Starker Franken vermiest Hoteliers den Sommer

Aus den USA und aus Japan sind weniger Touristen zu erwarten. (Bild: Keystone)

Der Sommer dürfte für die hiesige Hotelbranche zur Herausforderung werden: Gemäss den Zahlen des Seco drücken der starke Franken und fehlende Gäste auf die Umsätze.

Veröffentlicht am 20.05.2011

Die Sommersaison 2011 dürfte für die Schweizer Hotelbranche kein Zuckerschlecken werden. Der starke Schweizer Franken belastet die hiesige Tourismusindustrie und aus den traditionellen westeuropäischen Märkten, sowie den USA und Japan ist ein deutlicher Rückgang zu befürchten. Die Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) stützen sich auf Erhebungen des Forschungsinsituts BAK Basel.

So dürfte die Zahl der Hotelübernachtungen um 1,3 Prozent abnehmen, die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland sogar um 2,6 Prozent. Lediglich die Binnennachfrage könnte um 0,6 Prozent steigen. Damit präsentiert sich die Lage im Sommer ähnlich wie in der Wintersaison.

Doch die Hoffnung bleibt. Das Seco prognostiziert, dass 2012 das Gröbste überstanden sein wird und der Schweizer Tourismus wieder nachhaltig auf den Wachstumspfad zurückkehren kann. In allen Regionen seien 2012 leichte Wachstumsraten zu erwarten. Die Zunahme der Hotelübernachtungen schätzt BAK Basel auf 1,1 Prozent. 2013 dürfte dank Nachholeffekten nach vier eher mageren Jahren ein Wachstum von 2,9 Prozent drinliegen.

(kgh/rcv/awp/sda)

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