Im Schweizer Durchschnitt werden 26,8 Prozent der Wirtschaftskraft durch Steuern von Kantonen und Gemeinden belastet. An den bisweilen grossen Unterschieden zwischen den Kantonen wird sich auch im Jahr 2012 nichts ändern.

Noch immer deutlich unter dem Durchschnitt liegen die Zentralschweizer Kantone Nidwalden, Schwyz und Zug, wie die Eidgenössische Finanzverwaltung am Donnerstag mitteilte. Zug weist dabei mit 13,6 Prozent die tiefste sogenannte Steuerausschöpfung auf - die Hälfte des Schweizer Durchschnitts.

Auch am oberen Ende der Skala kommt es kaum zu Veränderungen: So liegt die Steuerbelastung in den Westschweizer Kantonen sowie in Bern, Graubünden und Basel-Stadt am höchsten. Den höchsten Wert erreicht Genf mit 35,4 Prozent.

Die Zahlen stammen aus dem Index der Steuerausschöpfung, welche die Finanzverwaltung zum dritten Mal publizierte. Der Index ist ähnlich zu interpretieren wie die Fiskalquote. Allerdings wird die Steuerbelastung nicht dem Bruttoinlandprodukt (BIP), sondern dem Ressourcenpotenzial gegenüber gestellt. Auf kantonaler Ebene wird kein BIP berechnet.

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Das Ressourcenpotenzial wiederum widerspiegelt die Wertschöpfung der Steuerpflichtigen und damit die Wirtschaftskraft der Kantone.

(laf/sda)